Es ist Nacht, kalt und dunkel. Der Regen, der gegen das Fenster in der Dachschräge hämmert hält dich wach und ich bin wach, weil ich nicht schlafen will. Wir sind vergraben unter zwei Decken, meine Haare sind noch nass. Weil ich weiß, dass du nicht schlafen kann, suche ich mit Fingern nach deiner Haut. Du bist ganz warm. Meine Finger tasten nach mehr und ich finde deinen Arm und du meine Hand. Wir bauen uns eine Höhle aus den Decken, machen dein Feuerzeug an und schauen in die Flamme, bis die Luft zu knapp wird. Wir flüstern, obwohl wir alleine sind und niemand uns hören kann. Dann regnet es nicht mehr.
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