Dienstag, 2. Februar 2016

Liebling

Es regnet ein kleines bisschen, die Temperaturen sind herunter gekühlt, aber glücklicherweise windet es nicht. Er steht da und raucht. Der Rauch vermischt sich mit dem Dunst seines warmen Atems in der Kälte. Ich ahme automatisch nach wie er der Rauch auspustet. Seine Haut ist so blass, dass sie ein wenig im Dunkeln leuchtet,er runzelt leicht die Stirn und blickt nach oben, dem Rauch hinterher. Er sieht so gut aus. Das Gefühl in meiner Brust ballt sich zusammen und fühlt sich an als müsste es jeder Zeit aus mir raus brechen, meinen Brustkorb sprengen. Er ist so groß, dass ich mit viel Mühe gerade seine Schulter erreiche, obwohl ich selbst nicht sehr klein bin.
Die Ärmel seiner schwarzen Jacke hat er nach oben geschoben, jetzt liegen seine Unterarme frei. Feine, blaue Adern zeichnen sich unter der Haut ab und treten hervor. Seine Arme sehen fast schon athletisch aus, obwohl er schon seit Jahren keinen Sport mehr macht. Ich weiß es besser - unter seiner Jacke und seinem T-Shirt ist er ganz schmal. Rippen die hervortreten, ohne das er sich dafür hinlegen muss. Knochen, über die ich fahre, wenn ich ihm über den Rücken streiche. Hüftknochen an denen ich mich besser festhalten kann als an meinen eigenen.

2 Kommentare:

  1. liest sich so, als würde edward von twilight dir deinen verstand rauben, nur dass er raucht ;) hab einen schönen tag ♥

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